Hallo Forstwalder

Willkommen auf der Webseite der Bürgervereine Forstwald und Holterhöfe.
Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Wir werden Sie auf
diesen Seiten über unsere Aktivitäten in Form verschiedener Blogeinträge auf
dem Laufenden halten und wünschen Ihnen viel Freude bei den Informationen
über unseren “Forstwald”. Nutzen Sie für Ihre Anregungen und Hinweise die verschiedenen Themen in unseren Kategorien und die Möglichkeit, Ihre Meinung
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Aktuell: Ausgabe 47 unserer Zeitschrift “Der Forstwald” im Archiv

 

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Gegen Wohnungseinbruch: Riegel Vor! 2018

In Vorbereitung auf die bald beginnende „dunkle Jahreszeit“ und den erfahrungsgemäß zu erwartenden Anstieg der Wohnungseinbrüche, möchten wir Sie auf einige unserer Angebote und Aktionen hinweisen.

Wir vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz (KK KP/O) der Polizei Krefeld bieten Ihnen und Ihren Mitgliedern weiterhin kostenfrei an:

  • Vorträge zum Thema „Schutz vor Einbruch, Diebstahl und Raub“ auf Mitgliederversammlungen
  • Infostand der Polizei bei geeigneten Veranstaltungen
  • Gruppenberatungen zum Einbruchschutz
  • Individuelle Einzelberatungen am Wohnobjekt oder bei uns auf der Dienststelle
  • Kostenlose Flyer und Broschüren zum Thema

Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche „Riegel Vor! 2018“ vom 24. – 31. Oktober führen wir, unter Beteiligung Krefelder Errichterunternehmen für Sicherheitstechnik, folgende Aktionen durch:

  • Infostand in der Mediothek Krefeld vom 24.10.-27.10.2018 in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr, samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr
  • Fachausstellung zum Thema „Sicherheitstechnik/Einbruchschutz“ in den Räumen des KK KP/O, Hansastr. 25, am 28.10.2018 in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr
  • weitere Veranstaltungen, die noch in den Medien, auch auf der Facebook-Seite der Polizei NRW Krefeld, beworben werden

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Aktionen in Ihrem Verein bewerben!
Sie, die Krefelder Bürgervereine, leisten seit vielen Jahrzehnten wichtige Arbeit u.a. im Sinne guter und aufmerksamer Nachbarschaften, welche, neben technischen Maßnahmen, ein wesentlicher Baustein sicherer Wohnquartiere sind. Zu dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe bieten wir Ihnen an, Sie aus kriminalpräventiver Sicht (weiterhin) zu unterstützen. Alle unsere Leistungen sind selbstverständlich unverbindlich, neutral und kostenfrei.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung, Ihre Fragen, Anregungen und Terminwünsche!

Ihre Ansprechpartner im KK KP/O:

Herr Michael Müller, Tel.: 02151 634-4920 /Herr Eden Nickel,     Tel.: 02151 634-4921

Mit freundlichen Grüßen

Eden Harald Nickel

Polizeipräsidium Krefeld
Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz
Hansastr. 25
47799 Krefeld

Telefon:02151 634-4921
Fax:02151 634-4939
CN-Pol:07 249 4921
E-Mail:Eden.Nickel@polizei.nrw.de
Internet:http://www.polizei-krefeld.de

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80´er-Jahre Party im Jugendheim

Liebe Forstwalder,

hier kommt eine Einladung zur lange geplanten

80´er-Jahre Party

im Jugendheim:
Die Party findet am 13.10.2018 im Jugendheim Maria Waldrast statt in der Zeit von 20.00 bis 1.00 Uhr und ist für die Altersklasse ab 18!

Ab sofort können Karten bei mir für 5,00 Euro pro Stück erworben werden (Adresse s. Plakat).

Viele Grüße

Markus Kleiner

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Herbstschoppen

Der Bürgerverein Forstwald lädt traditionell zum Herbstschoppen 2018 ein.

Teilen Sie uns Ihre Anregungen, Wünsche und Erfahrungen bei Getränken und kleinem Imbiss mit. Wir freuen uns auf Sie am:

05.Oktober ab 19.00 Uhr im Pfarrheim der Evangelischen Kirche
                                                                               Bellenweg 159.

Diesen Termin haben wir mit dem ebenfalls an diesem Abend regulär stattfindenden Bürgertreff  unter Federführung von Markus Kleiner zusammengelegt.

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Sommerfest und Trödelmarkt

Am

22.09.2018 findet ab 15.00 Uhr

rund um die Kirche Maria-Waldrast das diesjährige Sommerfest statt.

Neben Kaffee und Kuchen, Deftiges vom Grill lädt der Kindergarten in die Welt der Spiele ein. Ein Trödelmarkt und die beliebte Hüpfburg ergänzen das Programm.

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Bürgertreff im Jugendheim Maria Waldrast

Liebe Forstwalderinnen und Forstwalder,

der nächste Bürgertreff steht vor der Tür:

Freitag, 7.September 2018   20.00 bis 24.00 Uhr.

An diesem Abend präsentiert uns Jürgen Reck einen Bildervortrag mit Erläuterungen zu den Dolomiten.

Wer Lust auf diese wunderschöne Gegend bekommen hat, kann sich direkt im Anschluss daran nebenan bei der Bücherei die passenden Reiseführer für die nächsten Wanderungen ausleihen! Ab 20.00 Uhr ist die Bücherei besetzt und freut sich auf Besuch.

Der Sportverein DJK VFL Forstwald ist an diesem Abend unser Gastgeber und freut sich ebenfalls auf viele anregende Gespräche. Wie immer findet das Treffen unter dem Glasdach sowie im Jugendheim an der kath. Kirche Maria Waldrast statt.

Gegen den kleinen Hunger haben wir Pizza-Baguette und zum abkühlen gibt es passend zum Vortrag Dolomiti-Eis.

Wie immer gibt es kühle Erfrischungen incl. Rot- und Weißwein.

Bürgertreff
Markus Kleiner

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Forstwaldschule zieht in Container-Dorf

Kraftakt in Forstwald: Noch gut eine Woche bis zum Schulbeginn ist Zeit, um einen kompletten Gebäudetrakt der Grundschule vollständig zu räumen. Zwei Klassen und der Offene Ganztag ziehen für ein Jahr in ein Behelfsquartier auf dem Sportplatz um. Dort wurden am Dienstag vier Container angeliefert, aus denen nun ein kleines Schulgebäude samt Flur und Toilettentrakt konstruiert wird. Bis Samstag soll und muss alles stehen, denn dann kommt das Umzugsunternehmen, das Möbel und die wichtigsten Unterrichts-Materialien hinüberschafft.

Es begann ein Wettlauf mit der Zeit: Sechs Wochen, um ein Ausweichquartier zu schaffen, in dem rund ein Jahr lang unterrichtet werden kann. Denn so lange wird die Sanierung des Gebäudetrakts dauern. Dass in dem knappen Zeitfenster tatsächlich eine Lösung realisiert werden konnte, ist eine stramme Leistung des Fachbereichs 60, Gebäudemanagement. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein Plan entwickelt, auf dem an die Schule angrenzenden Sportplatz einen neuen Gebäudetrakt mit Toilettenanlage aus Containern zu errichten. Wasser- und Stromleitung wurden verlegt, Tanks für die Abwässer verbuddelt und ein Punktfundament aus Betonquadern errichtet, auf dem die Container angeordnet werden. Dass überhaupt Container so kurzfristig verfügbar waren, ist ein Glück: „Wir haben die benötigten Module quasi in ganz Deutschland zusammen gekratzt und es war Zufall, dass in Düsseldorf die Miete für einige davon früher auslief, so dass wir diese nach Krefeld holen konnten“, sagt Sven Dobrzynski, Bauleiter der Krefelder Firma Fagsi.

Während die Bauprofis auf dem Sportplatz die Arbeiten überwachen, wird in der Schule gepackt und der Umzug vorbereitet. Ein Klassenraum im anderen Flügel war leer, so dass eine der betroffenen Klassen dort neues Quartier beziehen kann. Zwei Schulklassen und die beiden Gruppen des Ganztags werden in die Container ausweichen. Nicht das erste Mal übrigens: Vor einigen Jahren hat es schon einmal eine Container-Lösung auf dem Schulhof gegeben, als Räume für den Ganztag fehlten. Parallel zu Bauarbeiten und Umzugsvorbereitungen findet in der Forstwaldschule planmäßig die Ferienbetreuung der Ganztagskinder statt.

Die Arbeiten im maroden Gebäudetrakt sollen etwa bis Mai 2019 dauern. Die Decken der gesperrten Klassenräume werden abgetragen und ersetzt. Im Anschluss an diese Sofortmaßnahme werden Dachabdichtungen, Fenster, Abhangdecken, Fußböden, Fenster und Türen saniert bzw. ausgetauscht sowie Malerarbeiten durchgeführt.

RP vom 22.08.2018 C.Puvogel: Forstwaldschule zieht in Container-Dorf

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Fahrplanänderungen Linie RB 33 Aachen – Duisburg! 01+02.09.18 Forsthaus betroffen!

Eine Information von unerem Bahnexperten Hans-Joachim Janssen:
Unsere RB33 wird am ersten September-Wochenende bei uns in Forsthaus durch Busse ersetzt (s.hier den Fahrplan); dazu habe ich einen “persönlichen Fahrplan” Forsthaus <-> Krefeld Hbf für Sa 01.09. und So 02.09. beigefügt.

Es sind allerdings auch die “Nachtschwärmer”-RB33 am Mo vor 4 Uhr betroffen !

Wie immer “Danke für den Hinweis”

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Holterhöfe wartet weiter auf verkehrssichernde Maßnahmen

Bürger aus Holterhöfe sind erbost über die Untätigkeit des Tiefbauamts. Ein Ortstermin mit der Verwaltung hat nichts gebracht — außer Versprechungen, die nicht eingelöst wurden.

Anwohner von Holterhöfe warten weiter darauf, dass das Tiefbauamt seine Zusage einlöst und Verkehrssicherungsmaßnahmen anordnet. Beim Ortstermin am 12. Juli war vom Fachbereich zugesichert worden, innerhalb von zwei Wochen tätig werden zu wollen und als Sofortmaßnahme Tempo 30-Schilder auf der Straße „Am Rotdorn“ aufzustellen sowie die Hecken dort zurückzuschneiden. Geschehen ist, zum Ärger von Birgit Hentschel vom Bürgerverein, bislang nichts.

Hintergrund: Mit dem nun vollendeten Umbau der Anrather Straße durch Straßen NRW ergibt sich für das Wohngebiet Holterhöfe eine veränderte Verkehrssituation. Zwei Zufahrtsstraßen sind ersatzlos abgebunden worden. Die beiden verbleibenden sind nicht dafür zugeschnitten, den gesamten Verkehr aufzunehmen. Insbesondere die Straße Am Rotdorn ist, wie ausführlich berichtet, stark sanierungsbedürftig. Derzeit stößt die nagelneue und modern ausgebaute Anrather Straße unvermittelt auf die winzige Straße mit geringem Querschnitt, bröseligem Straßenbelag und überwuchernden Hecken. Monika Sellke vom Fachbereich Tiefbau hatte beim Ortstermin sofort erkannt, dass schnell Maßnahmen umgesetzt werden müssen. Denn die Tempo 30-Beschilderung wurde im Zuge der Baumaßnahme entfernt. Außerdem hatte Sellke festgestellt, dass ein sofortiger Grünschnitt angzeigt sei. 

Birgit Hentschel hat mittlerweile Zweifel, welchen Wert Zusagen der Verwaltungsmitarbeiter überhaupt haben. „Die zwei Wochen sind um, ohne dass sich auch nur irgendwas getan hat“, kritisiert sie. „Und eine Anfrage zur Situation am Josef-Schümmer Weg vom Januar ist bis heute nicht nur unbeantwortet und vor allem auch unbearbeitet geblieben.“
Hentschel konkretisiert die Forderungen der Anwohner. Neben den genannten Problemen des Rotdorns, wo obendrein sogar das ganz normale Straßennamenschild noch fehlt, müsse die gesamte Beschilderung im Ort aktualisiert werden. „Wir werden mindestens fünfmal am Tag gefragt, wie man zu den Straßen „An der Pappel“ und „Zu den Tannen“ kommt, seit diese abgebunden worden sind. Dann fehlt das Ortseingangsschild an der Anrather Straße.“ Hentschel berichtet, dass Autofahrer An der Pappel immer noch verkehrswidrig durch die abgebundene Straße fahren, Fuß- und Radweg werden weiterhin von Pkw befahren. An der Pappel gibt es weiterhin die kuriose Situation, dass Anwohner ihre Häuser nicht legal erreichen können, weil die Straße auf der einen Seite abgebunden wurde, die Einbahnstraßenschilder auf der anderen Seite aber immer noch stehen. Mehr als ein Jahr dauert dieser Zustand schon an, auch unsere Redaktion hatte vor Monaten bereits die Information von der Verwaltung bekommen, die Schilder würden „kurzfristig“ abgebaut. Geschehen ist nichts.

Anwohnerin Brigittte Sasserath weißt darauf hin, dass vor dem Umbau auf der Anrather Straße, die die Optik einer Bundesstraße hat, innerhalb Holterhöfe Schilder mit 50 km und Überholverbot standen, beides fehle jetzt. „Auch ein versprochenes Tempo 70-Schild hinter dem Ortsausgangsschild Richtung Anrath ist nicht vorhanden, so dass die Autofahrer bereits weit in der geschlossenen Ortschaft Gas geben“, kritisiert sie Richtung StraßenNRW. Mit Beginn des Schuljahres wird die Situation Am Rotdorn besonders brenzlig: Dann wird die schmale Straße ohne Fußweg wieder zum Schulweg für die Kinder des Quartiers. Ein Schulweg, den sie sie nun mit dem Berufsverkehr aus Holterhöfe zwischen wild wucherndem Grün und der fehlenden Tempo 30 Beschilderung teilen müssen.                                           

RP v. C.Puvogel vom 31.07.2018

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Extreme Trockenheit: Krefelder Wälder dürfen nicht betreten werden

Hohe Waldbrandgefahr auch in Krefeld – Forstamt Niederrhein verhängt ein Waldbetretungsverbot.

Aufgrund der aktuell Hitzephase herrscht derzeit in vielen Wäldern am Niederrhein hohe Waldbrandgefahr. Das Forstamt Niederrhein hat daher für den gesamten Forstamtsbezirk ein Waldbetretungsverbot verhängt. Ab sofort ist es verboten, die Waldflächen außerhalb von Straßen und festen Wegen zu betreten. Das Verbot gilt bis zum 31. August. In Krefeld besonders betroffen sind die Bereiche Hülser Berg und Hülser Bruch, der Stadtwald und der Forstwald.

Eine Verlängerung oder eine Ausweitung ist bei Zuspitzung der Lage möglich, macht der Kommunalbetrieb Krefeld deutlich. Sollte sich die Situation vorzeitig durch eine Änderung der Witterungslage entspannen, kann das Verbot vom Regionalforstamt auch vor Ablauf der Geltungsdauer aufgehoben werden. „Die generelle Sperrung der Wälder wird im Moment noch nicht in Erwägung gezogen. Denn durch die vielen Waldbesucher können auch Brände entdeckt werden“ sagt Otto Pöll, Leiter des Regionalforstamtes. Ausgestattet mit Mobiltelefonen haben Waldbesucher die Chance, aktiv bei der Waldbrandbekämpfung zu helfen, indem sie Waldbrände über den Notruf 112 melden.
Der vom Deutschen Wetterdienst erstellte Waldbrandgefahrenindex erreicht auch in den nächsten Tagen am Niederrhein die Stufe vier von fünf. Mit Niederschlägen und fallenden Temperaturen und einer somit einhergehenden Entspannung der Gefahrenlage ist nicht zu rechnen.

RP v. 27.07.2018

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SPD will Bürgerwald im Forstwald

Die SPD-Fraktion hat beantragt, dass die Stadt den Teil des ehemaligen Kasernengeländes am Forstwald kauft, der auf Tönisvorster Gebiet liegt, und dort einen Bürgerwald anlegt. Die CDU-Fraktion ist dagegen.

Das ehemalige Kasernengelände im Krefelder Forstwald ist immer mal wieder Thema in den politischen Gremien der Stadt Tönisvorst. Schließlich liegt ein Drittel des Grundstücks, gut fünf Hektar, auf Tönisvorster Stadtgebiet. Diesmal ist es die SPD-Fraktion, die das Grundstück und dessen Zukunft wieder ins Gespräch bringt. Im Bau-, Energie-, Verkehrs- und Umweltausschuss beantragen die Sozialdemokraten, die Stadt möge das Grundstück von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, kurz BIMA, kaufen und aufforsten.

„Die etwa fünf Hektar große, brachliegende Fläche auf dem ehemaligen Kasernengelände bietet die Möglichkeit, den Grünflächenanteil und damit den Erholungs- und Freizeitwert innerhalb der Stadt zu erhöhen“, argumentiert die SPD. „Das Gelände ist jetzt relativ günstig zu bekommen und bietet eine gute Gelegenheit, in öffentliche Waldfläche als Ausgleichsfläche zu investieren“, sagt Hans-Joachim Kremser (SPD).

Info:
Die Geschichte des Kasernengeländes
Das Gelände ist etwa 16 Hektar groß und von einem hohen Zaun umgeben. Während des Zweiten Weltkrieges hatten die Nazis dort ein Lager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. 1945 wurde das Gelände von den Briten beschlagnahmt. Straßen und Steinbaracken entstanden. 2002 gaben sie den Standort auf. Das Grundstück ging in den Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben über.

„Der Antrag ist Kokolores“, findet hingegen Christian Rütten von der CDU-Fraktion. Schließlich sei auf dem Areal in den vergangenen Jahren bereits ein wilder Wald gewachsen. „Warum sollen wir das Grundstück kaufen, das Risiko eingehen, eine Altlastensanierung durchführen zu müssen, und dann wieder einen Wald anpflanzen?“ Tatsächlich, das sagt auch Bürgermeister Thomas Goßen, seien mögliche Altlasten das Problem bei den Verhandlungen gewesen, die die Stadt bereits vor einigen Jahren mit dem BIMA über einen möglichen Kauf geführt habe.

Helmut Derksen von der GUT schlägt vor, man solle sich mal das Gutachten zum Thema Altlasten ansehen. So schlimm könne es nicht sein, denn „schließlich haben die Krefelder im Vorjahr ein Wohngebiet auf ihrer Seite von der Bezirksregierung genehmigt bekommen.“ Tatsächlich hat die Stadt Krefeld Pläne in der Schublade, die bis zu 165 Wohneinheiten auf dem Krefelder Teil des Geländes vorsehen. Auch die GUT kann sich eine Wohnbebauung auf dem ehemaligen Kasernengelände vorstellen. „Wir haben mehr als fünf Hektar, das muss ja nicht komplett bewaldet werden. Eventuell ließe sich auch ein Teil bebauen“, sagt Derksen. Der Regionalplan sehe auch vor, dass „Wohngebiete an der Schiene“ gefördert werden sollen, argumentiert der Politiker.

Auch Hans Joachim Kremser glaubt nicht an Altlasten. „Der Tönisvorster Teil des Kasernengeländes war hauptsächlich ein Sportplatz“, weiß der Politiker, der an der Aufforstung festhält. Das Argument der CDU-Fraktion, dort sei bereits ein Wald, lässt er nicht gelten: „Ein Naherholungsgebiet mit einem Zaun drum funktioniert nicht. Der Wald soll begehbar werden.“

Schließlich einigt der Fachausschuss sich darauf, dass die Idee, das Grundstück zu kaufen und wie auch immer zu nutzen, in das Stadtentwicklungskonzept aufgenommen wird, das zurzeit erstellt wird. Wie es weitergeht mit dem Kasernengelände, wird sich dann zeigen.

(RP) 21.06.2018 von Stephanie Wickerath

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