„Johanneshöfe“: Stellungnahme des Bürgervereins

Der Vorstand des Bügervereins Forstwald e.V. hat die folgende Stellungnahme zur Planung der „Johanneshöfe“ verabschiedet. Der Vorsitzende Rudolf Weißert verlas sie in der Info-Veranstaltung am 2.4.2025 und übergab sie an die Sachgebietsleiterin Bauleitplanung Monika Timmermann und an die Presse.

Als Zusammenfassung der dem Bürgerverein Forstwald e.V. von Mitbürgern übermittelten Stellungnahmen, Bedenken und Problembenennungen sowie einer intensiven Diskussion innerhalb des Vorstandes nehmen wir zum Bauvorhaben Johanneshöfe wie folgt Stellung:

Viele langjährige Forstwalder Mitbürgerinnen und Mitbürger verbinden mit der Johanneskirche positive persönliche und familiäre Erinnerungen. Taufen, Hochzeiten und festliche kirchliche Veranstaltungen sind ein Teil ihres Lebens. Daher ist das Bedauern groß, dass die Johanneskirche jetzt dem Bauvorhaben weichen soll.

Der Bürgerverein teilt dieses Bedauern, sieht aber auch die wirtschaftlichen und bedarfsorientierten Gründe für den Abriss der Gebäude.
Sowohl der Bürgerverein wie auch einige interessierte Forstwalder Mitbürger sehen einen Bedarf an altersgerechten Wohneinheiten. Daher sehen wir die bauliche Nutzung des Geländes grundsätzlich positiv.

Aber, bei diesem Bauvorhaben sind zwei wichtige Aspekte zu beachten:

Zum einen muss die Art der Bebauung den Vorgaben des Bebauungsplans der direkten Umgebung entsprechen. Weder das Bauvolumen noch die Bauhöhe dürfen die zurzeit gültigen Regelungen überschreiten.

Desweitern muss die Planung sowohl des fließenden wie auch des ruhenden Verkehrs realitätsbezogen geregelt werden.

Die gesetzliche Mindestvorgabe, z.B. von einem halben Stellplatz für kleinere Wohneinheiten ist absolut realitätsfremd. Es ist davon auszugehen, dass zu jeder Wohneinheit durchschnittlich ein PKW zu kalkulieren ist. Hinzu kommen Zweitfahrzeuge, Pflegedienste, Besucher und die Nutzer der geplanten Begegnungsstätte. Die Nutzung des Randstreifens auf dem Bellenweg in seiner jetzigen Form ist dazu nicht ausreichend.

Auch muss die Verkehrsführung an der Kreuzung Bellenweg / Plückertzstrasse überdacht werden.

All diese Überlegungen finden im vorliegenden Entwurf keine ausreichende Berücksichtigung. Da es sich aber erst um einen Entwurf handelt, sind Nachbesserungen ja sicher möglich und auch zwingend erforderlich.

Gerne unterstützen wir bei weiterführenden Überlegungen wie auch bei der Kommunikation mit den Forstwalder Bürgerinnen und Bürgern.

Für den Vorstand des Bürgervereins

Rudolf Weißert
Vorsitzender des Bürgervereins Forstwald e.V.

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