Aufforstung des Kasernengeländes ist ein Dauerthema

Bild Carola Puvogel

Seit vielen Jahren ist die Aufforstung des Kasernengeländes im Forstwald Thema. Passiert ist bisher nichts. Ein Bürgerverein setzt sich dafür ein, dass der historische Grünzug wieder geschlossen wird.

Schon 17 Jahre ist es her, dass das Regiment der Britischen Rheinarmee die Kaserne am Stockweg aufgegeben hat. Fast ebenso lange setzen sich Günther Porst und seine Mitstreiter vom Bürgerverein Forstwald dafür ein, dass das Gelände aufgeforstet und so der historische Grünzug wieder geschlossen wird. Bisher erfolglos. Die 16 Hektar Land mitten im Wald, die die Briten gerodet haben und die zur Hälfte bebaut und asphaltiert sind, sind sich seit 2002 selbst überlassen.
Zehn Hektar liegen auf Krefelder Stadtgebiet, sechs Hektar gehören zu Tönisvorst. Während die Stadt Tönisvorst keine Pläne für das Grundstück hat, hatte die Tönisvorster SPD sich im vorigen Jahr für eine Aufforstung ausgesprochen, fand dafür aber keine Mehrheit. Anders sieht es auf Seiten der Krefelder Politik aus. Rat und Stadt haben im vorigen Jahr beschlossen, das Kasernengelände zu bebauen. Zunächst war von 165 Wohneinheiten die Rede, später von 60. „Es ist aber so“, erklärt Günther Porst, „dass die Städte zwar die Planungshoheit haben, das Gelände aber der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der BIMA, gehört.“ Und die habe Krefeld einen Kaufpreis genannt, der völlig unerschwinglich sei, weshalb die Baupläne auf Eis gelegt worden seien.

 

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