Reger Andrang bei der Jahreshauptversammlung des BV Holterhöfe am 18.05.2015 – Lob vom Bürgermeister für die geleistete Arbeit

An die 50 Personen und damit gut die Hälfte aller Vereinsmitglieder fanden sich am Montag, 18.05., um 19:30h im Clubhaus des Tennisclubs Forstwald zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Holterhöfe ein.

Der Vorsitzende des BV Holterhöfe, Dieter Hentschel im Gespräch mit Dr. Hans Josef Ruhland und Carsten von der Venn von der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung West

Der Vorsitzende des BV Holterhöfe, Dieter Hentschel im Gespräch mit Dr. Hans Josef Ruhland und Carsten von der Venn von der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung West

Bürgermeister Frank Meyer (SPD) mit der stellvertretenden Bezirksvorsteherin Annelie Wulff (Grüne)

Bürgermeister Frank Meyer (SPD) mit der stellvertretenden Bezirksvorsteherin Annelie Wulff (Grüne)

Neben den Mitgliedern konnte der Vorstand zahlreiche Gäste aus der Politik begrüßen, an ihrer Spitze Bürgermeister Frank Meyer und Bezirksvorsteher Klaus Menzer (beide SPD) sowie dessen Stellvertreter Dr. Hans Josef Ruhland (CDU) und Annelie Wulff von Bündnis 90/Die Grünen, ferner den gewählten Ratsherren für Benrad-Forstwald, Herrn Heinz-Albert Schmitz (CDU), und Carsten von der Venn von der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung West. Als Vertreter des Bürgervereins Tackheide nahm dessen Vorsitzender Werner Lennackers an der Versammlung teil.

Im Mittelpunkt der Beratungen der Jahreshauptversammlung stand die Verkehrssituation an der Anrather Straße. Die anwesenden Kommunalpolitiker konnten von einem Gespräch beim Landesbetrieb „straßen.nrw“ in Mönchengladbach berichten, dass für das kommende Jahr definitiv der Beginn der Arbeiten am Umbau der Anrather Straße innerhalb von Holterhöfe ins Auge gefasst sei, die tatsächliche Realisierung des Vorhabens aber nach wie vor unter Finanzierungsvorbehalt stehe und davon abhänge, dass kein dringenderes Bauvorhaben des Landes NRW dazwischen komme.

Eingehend diskutiert wurde danach die Frage, ob Aussichten auf Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung bestünden – etwa in der Weise, dass die Anrather Straße für den Durchgangsverkehr im Allgemeinen oder zumindest für Lkw gesperrt würde.
Damit sei nicht zu rechnen, so die Bezirksvertreter, da es sich um eine Landesstraße handle, die dafür da sei, eine Verbindung von einem Ort zum anderen zu ermöglichen und daher nicht gesperrt werden dürfe. Auch für Maßnahmen wie die Verwendung von Flüsterasphalt sehe „straßen.nrw“ keine Notwendigkeit.

Ulrich Strach erläutert den Anwesenden die Möglichkeiten für die Anbringung von Geschwindigkeits-Messtafeln.

Ulrich Strach erläutert den Anwesenden die Möglichkeiten für die Anbringung von Geschwindigkeits-Messtafeln.

Um wenigstens eine Reduzierung der Geschwindigkeit zu erreichen und damit den Verkehrslärm zu verringern sowie vor allem auch ein Mehr an Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer zu schaffen, sprach sich die Versammlung bei nur einer Gegenstimme für die Anschaffung von zunächst einer elektronischen Geschwindigkeits-Messtafel durch den Bürgerverein aus, die Auto- und Motorradfahrern bei der Einfahrt in die Siedlung auf ihr möglicherweise zu hohes Tempo aufmerksam machen soll und gleichzeitig die Anzahl der einfahrenden Fahrzeuge zählt.

Wenn sich diese Art der Geschwindigkeitsmessung bewährt, kann an die Anbringung weiterer Messtafeln gedacht werden. Angeregt wurde in diesem Zusammenhang auch die Initiierung einer Spendensammlung, um die Geräte zu finanzieren.  Neben der Problematik des Verkehrs kam die Situation auf der Spielwiese hinter den Häusern Sanddornweg 27-29 zur Sprache, die für Kinder wenig einladend sei. Bürgerverein und Politik versprachen, sich des Themas annehmen zu wollen.

Bei den Wahlen zum Vorstand des Bürgervereins wurden der Erste und der Zweite Vorsitzende, Dieter Hentschel und Patrick Albrecht, sowie die Beisitzer Birgit Hentschel und Ulrich Strach im Amt bestätigt, als neue Beisitzerin wurde außerdem Frau Brigitte Sasserath gewählt, die Falco Walter ablöst, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte.

Zum Ende der Versammlung nutzte Bürgermeister Meyer die Gelegenheit, das Wort zu ergreifen und dem Bürgerverein im Namen der Stadt Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit auszusprechen.

Text: P.Albrecht

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